Tywa-Talhat

Tywa-Talhat die Fläche von 3.754,90 Hektar und ist sehr stark geomorphologisch unterschiedlich. In der hügelreichen Landschaft kommen zahlreichen Seen, Quellen, Torfmoore vor, die von den reichen Mischwälder umkreist sind. Die flache Landschaft zeichnet sich dadurch aus, dass hier keine Seen zu finden sind, aber statt dieser treten Acker und Grüngebiete auf. Auf der kilometerlangen Strecke neben Gryfino gehen die Gebiete in Steilhänge über, die mit Laubwäldern bewachsen sind. In Tywy-Tal dominieren Wälder so wie natürliche eutrofische Gewässer. In großem Ausmaß treten hier Ansammlungen von Reet und Gestrüpp auf. Der durchfließende Fluss Tywa weist Vielfältigkeit in der Form und Flussbreite, sowie Tiefe und Wasserflussgeschwindigkeit auf. Die Diversität der Biotope beeinflusst die Zahl der Naturarten, die auf diesem Gebiet vorhanden sind. Der höchste Naturwert vomTywy-Tal ist die Lebensraumvielfalt, es wurde das Auftreten von 16 Typen der Biotope festgestellt (darunter gehören drei zu den Lebensräumen mit höchster Priorität).Das Refugialgebiet bildet ein Ökokorridor zwischen Seenplatte Myśliborskie und dem Unteren Odertal.

Das Refugialgebiet ist im südwestlichen Teil derWoiwodschaft Westpommern im Tywa-Tallokalisiert. Wir finden hier schöne Erholungsgebiete, zu denen wir ohne Probleme mit dem Bus kommen können. Hier laufen auch drei wichtige Woiwodschaftswege Nr. 120, 121, 122. In der Nähe gibt es auch den Staatsweg Nr. 3. In der Umgebung befinden sich auch zahlreiche Erholungsheime sowie viele Badeorte an Seen, unter anderem in Banie, Baniewice, Strzeszów, oder Swobnica.

In vielen Orten in dieser Region gibt es verschiedene Plätze, die sehenswert sind. Sie sind sehr zahlreich und jede Person kann hier dasfinden, was ihren Erwartungen und Interessen entspricht.

Wir können uns Kirchen aus Stein ansehen, die in vergangenen Jahren gebaut wurden, als die Gebiete noch zu den Templer- und Johanniterorden gehörten.

Schöne, romanische und gotische Gebäudewurden in Strzeszów, Swobnica, Banie, Lubanowo, Rożnowo, oder Bartkowo erhalten, wie zum Beispiel die König-Christ-Kirche in Lubanowo, mit dem erhaltenengeheimnisvollen Karomusteran der südwestlichen Kirchenwand. Der Tempel in Gardno, der im 13. Jahrhundert gebaut wurde, ist auch sehenswert, dieser gehört zu den ältesten Dorfkirchen in Pommern.Eine große Attraktion ist die Burganlage in Swobnica, die auf der Halbinsel von Grodziskie See lokalisiert wurde. Das Schloss wurde von den Johannitern auf wildem Sumpf gebaut. Bemerkenswert ist auch die sogenannte „SłonecznaKotlina“ (der Sonnige Kessel), hier befindet sich ein dendrologischer Garten, der deswegen weitbekannt ist, weil hier die größten Bäume in Polen, die ihre Herkunft im Ausland haben, wachsen. Außerdem können die Golf-Fans die Zeit auf zwei Golfplätzen in Binowoverbringen, bekannt als Binowo Park, dereins der modernsten Objekte dieser Art in Polen ist. Wie man sehen kann, ist jeder von diesen Plätzen, obwohl so abwechslungsreich, außerordentlich interessant. Ganz ähnlich wie die Vielfalt von Lebensräumen inTywy-Tal, welchesdurch seine Schönheit die Touristen besticht.

Zu den größten Bedrohungen dieses Gebiets gehören unter anderem: starke Eingriffe in das Ökosystem des Flusses, Eutrophierung, Verschmutzung von Wasser und Boden, Waldbewirtschaftung, die das Potenzial dieser Lebensräume nicht berücksichtigt. Großen Einfluss hat darauf auch das Entfernen von abgestorbenenund toten Bäumen oder die Einpflanzung der ökologisch und geographisch fremden Arten.


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Das Projekt „Wir lernen die Natura 2000-Gebiete im deutsch-polnischen Grenzraum kennen und schützen sie“ wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE),den Staatshaushalt (der Fonds der kleinen Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in Euroregion Pomerania)kofinanziert.